Geschichte der Werbung

Bereits 4000 Jahre vor Christus gab es im alten Ägypten Marktschreier, die ihre Produkte an den Mann bringen wollten. Etwa 2000 vor Christus wurden die ersten Warensortimente in Stein gemeißelt. 

Doch Werbung, wie wir sie heute kennen, entwickelte sich erst weit nach der Erfindung des Buchdrucks. Nach dem Erscheinen der ersten Zeitungen um 1650  und getragen durch die industrielle Revolution und der damit verbundenen Massenproduktion ab 1850, entstanden Litfaßsäulen und auch Anzeigenmärkte in Tageszeitungen. Um die Jahrhundertwende war aus vielen Zeitungen Anzeigenblättchen geworden, die nur noch einen verschwindend kleinen Anteil an redaktionellem Inhalt vorweisen konnten.

Der Beruf Werbung konnte erlernt und ab 1915 sogar studiert werden. Die Aufgabe einer Werbeagentur bestand dann lange Zeit in der Gestaltung von Anzeigen für Anzeigenkunden von Tageszeitungen - auf Provisionsbasis. Mit der Elektrifizierung kamen 1920 die ersten Leuchtreklamen auf, Schaufenster wurden viel größer und die Werbung begann bewusst Begehrlichkeiten zu wecken.

In der zweiten Hälfte des 20. Jarhundert wurde das Fernsehen immer beliebter. Die Fernsehwerbung hat auch heute noch größten Anteil an den Kosten für Werbung insgesamt.

Ab 1990 brachte die Digitalisierung einen wesentlichen Umbruch in der Werbebranche. Neben Digitaldruckern und Plottern wurde auch die Filmentwicklung digital abgewickelt. Das Internet wurde immer mehr frequentiert und der wichtige Anzeigenmarkt der Tageszeitungen brach massiv ein. Das Content Management System Dia.Log brachte 1996 Firmen dazu Inhalte schnell und einfach selbst im Internet zu publizieren.

Es folgten Firmen wie Google und Facebook, die heute, dank Milliarden von gespeicherten Userdaten, sogar die Besucher ihrer Dienste gezielt politisch beeinflussen können.

Quo vadis Werbung?